Objektiv



Ins Wasser gefallen?
Kein Problem
Tipps für Unterwasserfotos

Vielen Dank an Marguerita Fuller für die Fotos auf dieser Seite. Sie wurden mit einer Olympus mju 770 SW waterproof gemacht. Margueritas Seite ist www.horsetalking.de


Wer sich Wasserratte nennt und gerne schnorchelt, wird bald die Schönheiten auf Foto bannen wollen. Man hört jedoch immer von den großen Schwierigkeiten unter Wasser, keine ruhige Kamerahaltung, schlechte Sicht, schwere Ausrüstung durch Unterwassergehäuse usw.

Damit es aber doch ohne viel Aufwand klappen kann, hier einige Tipps:

Fischschwarm

Es gibt heute schon gute Digitalkameras, die sogar ohne Unterwassergehäuse bis 10 m tief wasserdicht sind und richtig gute Fotos machen (sogar mit Videofunktion). Natürlich ist es viel lustiger, nur eine kleine Kamera ins Wasser mitnehmen zu müssen. Aber sogar mit den in den Touristenshops käuflichen Einmalkameras gelingen gute Fotos, wenn man einige Dinge beachtet:

Wichtigster Punkt um bereits beim Schnorcheln tolle Fotos zu bekommen ist: Raus aus den Federn - Frühaufstehen ist angesagt. Denn nur am Morgen, wenn das Meer noch menschenleer ist, wird man richtig fündig. Alternative für Urlaubspartylöwen ist die Mittagszeit, das Licht ist am hellsten und die andern hoffentlich alle beim Essen.

Flossen sind neben der Taucherbrille ein Muss, da sie die Lage im Wasser stabiler machen - man kann bei ruhigem Meer ziemlich ruhig schweben.

Die Einstellung der Kamera sollte auf Weitwinkel stehen, mittlere Zoomstärke (kann dann natürlich verändert werden, ist im Wasser aber manchmal schwer zu erkennen). Den Blitz auf Dauerbetrieb stellen in der stärksten Version. Unbedingt Auslöser und Bedienungsknöpfe auf LAUTLOS stellen! Manche Fische erschrecken beim Geräusch und weg sind sie aus dem Bild oder werden aggressiv (wenn es ein Hai ist, ist das vielleicht weniger günstig)

Fischschwarm2

Im Wasser dann ganz mit gezückter Kamera langsam und mit möglichst ruhigen Bewegungen treiben. Selbst ganz ruhig werden und sehen. Man braucht nicht zu suchen, die Meerestiere kommen von alleine - Sie werden sehen. Haben Sie etwas entdeckt, so langsam wie möglich umkreisen und so nahe wie möglich kommen. Achten Sie auf den Kontrast, wenn Sie z.B. über weißem Sandboden treiben, werden Fotos von unterhalb schwimmenden Fischen oft sehr schön, auch wenn Sie weiter entfernt sind - hier können Sie auch zoomen, falls Sie es am Display sehen können.

Aal

Haben Sie einen besonderen Fisch an einem Tag nicht richtig "erwischt" mit dem Apparat, keine Sorge - wenn Sie am nächsten Tag am gleichen Platz wieder schnorcheln, wird er ziemlich sicher auch da sein - die meisten Unterwassertiere haben auch ihr "Revier".

Tintenfisch

Seien Sie achtsam - manchmal sieht man etwas erst, wenn es sich bewegt! Zum Beispiel den Steinfisch oder auch den Tintenfisch (s. Bild), die sich derart verwandeln und tarnen, dass sie wirklich kaum zu erkennen sind. Wenn Sie wirklich ganz nah an ein Tier herangekommen sind, können Sie auch auf Makro schalten - so Sie die Knöpfe im Wasser sehen - aber alles muss ganz langsam geschehen, je mehr Sie sich wie ein Fisch benehmen, desto ungefährlicher wirken Sie.

Schildkroete

Fotos nach oben zum Wasserspiegel können übrigens auch recht reizvoll werden, wenn z.B. das Sonnenlicht durchscheint und die Schildkröte gerade zum Luftholen auftauchen möchte. Bei klarem Wasser werden Sie vielleicht aber sogar den Sonnenstrahl bis auf den Boden auf Bild bannen können.



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